ADDMAN Precision steigerte mit DataXchange die Auslastung um 13 %.
Jegliches Einsparpotenzial innerhalb des Zyklus war bereits ausgereizt.
ADDMAN Precision betreibt ein ca. 3.500 Quadratmeter großes Luft- und Raumfahrtwerk in Wright City im US-Bundesstaat Missouri und produziert rund um die Uhr Komponenten für die F-15-Flugzeugzelle. Einige Teile erfordern mehr als 100 Stunden Maschinenlaufzeit. Der Chefingenieur Jerry Halley und sein Team hatten jahrelang an der Optimierung von Spindeldrehzahlen, Werkzeugwegen und Zellenkonfigurationen gearbeitet. Als das Überwachungsprojekt begann, waren bereits alle Einsparpotenziale innerhalb des Zyklus ausgeschöpft.
Das Problem lag außerhalb des Bereichs. Bei Luft- und Raumfahrtverträgen mussten die Kosten im Jahresvergleich gesenkt werden, doch ADDMAN fehlte eine zuverlässige Methode zur Messung der Auslastung oder zur Ermittlung der Ursachen für Ausfallzeiten. Das Ziel war eine Auslastung von 65 % in der gesamten CNC-Fertigung. Ihr Ausgangspunkt lag bei 52 %, wobei der Grund für diese Lücke völlig unklar war.
Highlights
- Herausforderung: ADDMAN musste neue Einsparpotenziale finden, hatte aber keine Möglichkeit zu erkennen, wo Ausfallzeiten auftraten.
- Lösung: DataXchange vernetzte alle Maschinen und lieferte dem Team ein farbcodiertes tägliches Bild jeder Leerlaufminute.
- Ergebnisse: Die Auslastung stieg innerhalb von zwei Jahren von 52 % auf 65 %, ohne dass neue Ausrüstung angeschafft wurde.
13 %
Steigerung der Maschinenauslastung über zwei Jahre.
5 %
unmittelbarer Auslastungsgewinn allein durch den Beobachtungseffekt.
Über 10
Jahre läuft DataXchange bereits in der ADDMAN-Produktion.
Das Unsichtbare auf jeder Maschine sichtbar machen.
DataXchange vernetzte alle Maschinen im gemischten Maschinenpark von ADDMAN Precision. Die Software erfasste Auslastung, Stückzahlen, Ausfallzeiten und Warnungen sowohl von SNK-Profilern als auch von älteren Anlagen – ganz ohne neue Hardware. Das erste Ergebnis war ein farbcodierter täglicher Bericht, der jeden Morgen vom Werksleiter und allen fünf Zellleitern überprüft wurde.
Gelb bedeutete unerklärte Leerlaufzeit, und diese Spalte ließ sich einfach nicht ignorieren. Das Team fügte dann die Echtzeitansicht auf den Bildschirmen in der Werkstatt und die Schnittstelle für Bedienereingaben zur sofortigen Protokollierung von Leerlaufgründen hinzu. Es wurden automatisierte Warnungen ausgelöst, wenn die Maschinen zu lange im Leerlauf waren. Es traten Spindelausfallmuster zutage, die kein morgendlicher Rundgang entdeckt hätte.
„Die Verfahren, die effizient erscheinen, und die Verfahren, die in der Tat effizient sind, können zwei unterschiedliche Dinge sein.“
Jerry Halley
Leitender Ingenieur, ADDMAN Precision
13 Punkte im Plus. Keine neuen Maschinen.
ADDMAN erreichte nach zwei Jahren eine konstante Auslastung von 65 %. Der Anstieg um 13 Punkte bedeutete höhere Stückzahlen pro Schicht und geringere Kosten pro Stück bei jedem Auftrag. Für einen Fertigungsbereich, in dem die Komponenten jeweils 100 oder mehr Stunden Maschinenzeit benötigen, summierte sich diese Verbesserung schnell.
Die Transparenz eröffnete auch neue Geschäftsmöglichkeiten. Käufer in der Luft- und Raumfahrt konnten eine Live-Ansicht des Maschinenstatus und des Auftragsfortschritts anfordern, und diese Transparenz wurde zu einem Alleinstellungsmerkmal. DataXchange läuft seit über zehn Jahren in der ADDMAN-Fertigung, wobei das nächste Auslastungsziel bei 70 % liegt.